Kurt Schwitters (1887 Hannover - Kendal 1948) Mz 30,45. 1930. Bedrucktes Papier, Papier und leichter Karton, collagiert. Auf dem Unterlagekarton mit Bleistift signiert, betitelt und datiert: Kurt Schwitters, Mz 30,45, 1930. Blattmaß: 8,9 x 7 cm. Im Passepartout freigestellt und unter Museumsglas gerahmt: 31,5 x 25,7 cm. Mit beiliegendem Zertifikat des Kurt Schwitters Archivs. WVZ.: Orchard/Schulz 1708, vorläufige Werkverzeichnisnummer 1930,95, Diskus-Nummer 06837794. Ausstellungen: Schwitters, Miró, Arp, Hauser & Wirth, Zürich 2016. Konstruktive Welten. Anfänge einer neuen Universalsprache der Kunst, Stiftung Ahlers Pro Arte, Herford 2022. Der neue Mensch, der Ansager, der Konstrukteur. El Lissitzky: Das Selbstbildnis als Kestner Gesellschaft, Kestner Gesellschaft, Hannover 2023. Provenienz: Privatsammlung, Nordrhein-Westfalen. 1998 in der Galerie Brockstedt, Hamburg, erworben. 1995 Achenbach Kunsthandel, Düsseldorf. 1990 Galerie Michael Werner, Köln. 1990 Christie's, London. 1980-1981 Annely Juda Fine Art, London. 1980 Sotheby's, London. 1967 Georg Svensson, Stockholm. 1948-1967 Ernst Schwitters, Lysaker. Angaben zum Künstler: Skurril, anarchistisch und unberechenbar: Der Künstler, Dichter und Aktionist Kurt Schwitters gilt als Schöpfer der "Merz-Kunst". Absurde Lautgedichte, Kunst aus Müll, grottenartige Skulpturen: Kurt Schwitters überraschte, irritierte, provozierte. Er war ein Pionier, eine der herausragendsten und eigenwilligsten Persönlichkeiten in der avantgardistischen Kunst und die zentrale Figur des "Hannover-Dada". Schwitters berühmte Collagen entstanden aus zufällig aufgelesenen Abfällen. Die Eroberung der Alltagswelt durch die Kunst und die Ausweitung der Kunst auf das Banale, das waren wesentliche Eckpunkte seines ureigenen Kunstkonzeptes. Er selbst bezeichnete sich als ein "Veilchen, das im Verborgenen blüht". (– NDR)