Katharina Fritsch (1956 Essen – lebt in Düsseldorf) Schafe . 1982/1991. Ensemble mit sechs Plastiken aus Draht und Gips, sowie Papp-Schachtel. Auf der Innenseite des Schachtel-Deckels mit Bleistift signiert, datiert und nummeriert: Katharina Fritsch, 91, 3/80. Maße Schafe: 9,5 x 5,6 x 2,5 cm, bzw. 4,5 x 8,5 x 2,4 cm, bzw. 4 x 6,5 x 3 cm. Maße Schachtel: 15 x 20,3 x 15,2 cm. Provenienz: Privatsammlung, Süddeutschland. Angaben zur Künstlerin: Katharina Fritsch studierte an der Kunstakademie Düsseldorf und wurde dort Meisterschülerin von Fritz Schwegler. Ihr internationaler Durchbruch gelang 1984 mit der Ausstellung Von hier aus. Später lehrte sie als Professorin für Bildhauerei in Münster und Düsseldorf. Bekannt ist Fritsch für ihre lebensgroßen bis überdimensionierten Skulpturen, die durch eine reduzierte, monochrome Farbgebung geprägt sind. Ihr Ansatz „Ein Ding, eine Farbe“ stellt die Form in den Mittelpunkt, während die Farbe als Identifikations- und Bedeutungsträger wirkt. Inhaltlich greifen ihre Arbeiten Motive aus Konsumwelt, Mythos und Traum auf und verleihen ihnen eine zugleich klare und irritierende Präsenz. Zu ihren bekanntesten Werken zählen ikonische Figuren wie der überdimensionale Hahn, der unter anderem auf dem Trafalgar Square gezeigt wurde. Ihre Arbeiten sind international in bedeutenden Ausstellungen und Sammlungen vertreten. Katharina Fritsch war Teilnehmerin der documenta IX (1992) und der Biennale di Venezia (1990, 1999).